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PRESSEMELDUNG
12. Januar 2010
Dominik Weiß als Prüfungsbester ausgezeichnet:
Lossprechung für Brauer und Mälzer
Das Brauhandwerk ist mehr als Hopfen, Gerste, Hefe und Wasser. Moderne
Technik erfordert gut ausgebildete Mitarbeiter. Im Brauhaus der Cölner
Hofbräu Früh im Schatten des Kölner Doms wurden jetzt neun weitere
Fachleute im Rahmen einer Lossprechungsfeier in den Kreis der
Brauerzunft aufgenommen. Sie wurden erstmalig nach der neuen
Ausbildungsverordnung geprüft. Köln. Trotz seines hohen Alters ließ es
sich „Gambrinus“ nicht nehmen, die neuen Mitglieder der Brauerzunft
persönlich in Empfang zu nehmen. „Die Fremdbestimmung hat nun ein Ende.
Sie sind nach bestandener Gesellprüfung nun selbst für sich
verantwortlich“, sagte der „greise“ König, der als Erfinder des
Bierbrauens gilt, und im wahren Leben Oliver Landsberger heißt. Als
Vorsitzender der Prüfungskommission für Brauer und Mälzer bei der IHK
Dortmund übergab er gemeinsam mit Christian Czubeck die Gesellenbriefe
an die frisch gebackenen Kollegen. Aufgrund ihrer Leistungen konnten
die jungen Männer ihre Prüfung um ein halbes Jahr vorziehen. Mit 95 von
100 erreichbaren Punkten wurde Dominik Weiß von der Krombacher Brauerei
besonders geehrt. Vom Geschäftsführer des Brauereiverbandes NRW gab es
für diese außergewöhnliche Leistung einen Scheck in Höhe von 500 Euro.
„Sie haben wie ihre anderen Kollegen etwas Besonderes geschafft und
einen persönlichen Sieg errungen“, sagte Jürgen Witt bei der Übergabe.
Für Richard Schmidt (Iserlohner Brauerei) und Jens Reinecke (DAB) gab
es als Zweit- und Drittplatzierte 300 beziehungsweise 200 Euro als
Erfolgsprämie. „Dass ich einmal Prüfungsbester werde, habe ich mir nie
erträumt“, so der 21-Jährige. „Ich habe lediglich einen Beruf gewählt,
der mir großen Spaß macht und in dem ich aufgehe. Allerdings musste ich
für die Prüfung auch eine Menge lernen. Aber es hat sich ja gelohnt.“
Erstmalig wurde nach der zum 1. August 2009 novellierten
Ausbildungsverordnung geprüft. „Der Beruf des Brauers und Mälzers ist
im Laufe der Jahre immer anspruchsvoller geworden. Deshalb musste die
Verordnung angepasst werden“, erklärt Oliver Landsberger. „Neben dem
mündlichen und schriftlichen Teil mussten die Auszubildenden auch eine
praktische Prüfung über sich ergehen lassen, um ihr handwerkliches
Geschick unter Beweis zu stellen. Und das haben alle neun Prüflinge
bravourös gemeistert. Die Premiere ist gelungen. Wir sind sehr
zufrieden.

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Gemeinsam mit Christian Czubeck (2. v. l.) und „Gambrinus“ Oliver
Landsberger (2. v. r.) vom Prüfungsausschuss übergab Jürgen Witt (l.),
Geschäftsführer des Brauereiverbandes NRW, dem Prüfungsbesten Dominik
Weiß einen Scheck in Höhe von 500 Euro.
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